Marantz AV 30 & AMP 30 - wir sind ehrlich neugierig
16. Januar 2026
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Marantz AV 30 & AMP 30 - wir sind ehrlich neugierig

Es gibt Produktneuheiten, die fühlt man sofort als „relevant“ - nicht, weil sie laut sind, sondern weil sie an den richtigen Stellen ansetzen. Marantz AV 30 und AMP 30 gehören für uns genau in diese Kategorie: eine neue Vor-/Endstufen-Kombi, die sich klar an Heimkino-Fans richtet, die ihr Setup bewusst aufbauen und nicht einfach „noch einen AVR“ suchen. Die Geräte sind sprichwörtlich ofenfrisch, und genau deshalb ist die Spannung so groß, wie sie sich in der Praxis anfühlen.

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Kurzer Rückblick: AV10/AMP10 und AV20/AMP20 als Maßstab

Wer die bisherigen Referenz-Kombinationen AV10/AMP10 und AV20/AMP20 kennt, weiß, warum Marantz bei vielen so einen guten Ruf hat: saubere Kontrolle und musikalischer Grundton, dazu kommt außerdem dieses „aufgeräumte“, trotzdem nicht sterile Klangbild. Es sind Geräte, die Heimkino nicht nur spektakulär, sondern auch langzeittauglich machen.

Und genau hier setzt unsere Neugier an: Was macht Marantz beim neuen Duo anders und wo merkt man es wirklich? Denn wenn ein Hersteller auf diesem Niveau nachlegt, dann meistens nicht mit „mehr von allem“, sondern mit besserer Abstimmung, mehr Flexibilität und smarterem Zusammenspiel.

AV 30: Die moderne Schaltzentrale mit klaren Erwartungen

Marantz AV 30

Beim AV 30 kommt unsere Erwartung vor allem aus der Mischung aus Fokus und Ausstattung. Marantz setzt hier auf einen dedizierten 11.4-Kanal AV-Preamp (also klar getrennt von Endstufen), mit symmetrischen XLR- und RCA-Pre-Outs für alle Kanäle. Das ist genau die Art von Basis, auf der ein hochwertiges Kino „ruhiger“ und kontrollierter wirkt. Dazu kommen zwei Punkte, die in echten Räumen oft entscheidender sind als jedes Format-Logo:

  • Raumkorrektur auf hohem Niveau: Audyssey MultEQ XT32 ist an Bord, Dirac Live optional erweiterbar (inkl. Bass Control / Active Room Treatment). Das ist spannend, weil gerade im Bass und in schwierigen Räumen hier oft der größte Sprung passiert.
  • HDMI-Setup komplett auf 8K ausgelegt: 7 Eingänge und 3 Ausgänge, alle 8K-fähig. Das ist weniger „Zukunfts-Hype“, sondern einfach beruhigend, wenn man mehrere Quellen, Gaming, Beamer/TV oder Zonen sauber integrieren will.

Kurz: Der AV 30 wirkt wie ein Gerät, das nicht nur Features sammelt, sondern ein Setup stabil, flexibel und langfristig macht. Und genau das wollen wir im Test hören und spüren.

AMP 30: Schlank gebaut und stark im Auftritt

Beim AMP 30 ist der „Warum wir uns darauf freuen“-Punkt ziemlich klar: sechs Kanäle mit richtig Reserven, in einem Slimline-Gehäuse, das trotzdem ernst meint, was es tut. Marantz nennt hier 200 Watt pro Kanal an 8 Ohm bzw. 400 Watt an 4 Ohm und das sind Werte, die im Heimkino nicht nur für Lautstärke stehen, sondern für Gelassenheit: weniger Stress bei anspruchsvollen Lautsprechern, mehr Kontrolle bei Peaks ebenso wie mehr Headroom, vor allem wenn es dynamisch wird.

Dazu kommt die Betriebsflexibilität, die für viele Setups wirklich relevant ist:

  • Bi-Amp für gezieltere Ansteuerung einzelner Speaker
  • BTL/Bridged für mehr Leistung auf weniger Kanälen
  • und die Idee, über zusätzliche Endstufen bei Bedarf weiter auszubauen

Und ja: Auch das ist kein Selbstzweck. Wir erwarten dadurch vor allem eins: dass ein System leichter atmet, besonders bei Actionszenen, großen Räumen oder Lautsprechern, die gerne „Strom sehen“.

Marantz AMP 30

Was wir uns vom neuen Marantz-Duo erhoffen

Unsere Vorfreude ist nicht „blind“, sondern kommt genau aus diesen Punkten: saubere Preamp-Basis, starke Möglichkeiten bei der Raumoptimierung, voll 8K-taugliches HDMI-Setup und eine Endstufe, die Leistung und Flexibilität in einem wohnraumfreundlichen Format verspricht.

Jetzt fehlt nur noch das Entscheidende: Wie klingt’s bei uns?
Sobald AV 30 und AMP 30 bei uns einziehen, wollen wir genau das prüfen: Abstimmung, Dynamik, Feindetails, Basskontrolle - und wie gut das Duo als Einheit funktioniert. Neu vorgestellt ist das eine. Aber das echte Marantz-Gefühl zeigt sich erst, wenn der erste Film läuft.

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