Sonus faber und die neue Olympica G3 Collection
24. Juli 2026
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Sonus faber und die neue Olympica G3 Collection

Mit der Olympica G3 führt Sonus faber eine Lautsprecherserie fort, die seit vielen Jahren das High-End-Programm der italienischen Manufaktur prägt. Die charakteristische Gehäuseform bleibt erhalten, ebenso der Anspruch, Klang, Verarbeitung und Design als Einheit zu verstehen. Gleichzeitig übernimmt die dritte Generation zahlreiche technische Entwicklungen, die ursprünglich für deutlich höher positionierte Lautsprecherserien entstanden sind.

Sonus Faber Logo

Zur Olympica G3 Collection gehören die Standlautsprecher Olympica V und Olympica III, der Regallautsprecher Olympica I, der Olympica Center sowie die wandmontierbare Olympica W. Jedes Modell wurde für einen klar definierten Einsatzbereich entwickelt. Zusammen entsteht eine Lautsprecherserie, die sich sowohl für hochwertige Stereoanlagen als auch für anspruchsvolle Heimkinos vollständig aus einem Guss aufbauen lässt.

Die Überarbeitung beschränkt sich nicht auf einzelne Komponenten. Sonus faber hat Gehäuse, Chassis, Frequenzweiche und zahlreiche konstruktive Details neu entwickelt und dabei den Charakter der Serie bewusst erhalten. Die Olympica G3 soll vertraut wirken, gleichzeitig aber von den Erfahrungen profitieren, die der Hersteller in den vergangenen Jahren mit seinen Spitzenmodellen gesammelt hat.

Warum Sonus faber
die Olympica neu entwickelt hat

Lautsprecherserien wie die Olympica begleiten ein Herstellerprogramm oft über viele Jahre. Entsprechend behutsam geht Sonus faber mit einer Serie um, die sich bei Musikliebhabern und Heimkino-Enthusiasten etabliert hat.

Die dritte Generation verfolgt deshalb keinen grundlegend neuen Ansatz. Stattdessen wurde die bestehende Konstruktion in vielen Bereichen weiterentwickelt. Neue Chassis, eine überarbeitete Frequenzweiche und Veränderungen am Gehäuse greifen ineinander und bauen auf Erfahrungen auf, die Sonus faber unter anderem mit der Suprema gesammelt hat.

Die charakteristische Gehäuseform, hochwertige Materialien und der grundsätzliche Klangcharakter bleiben erhalten. Gleichzeitig fließen Technologien aus höher positionierten Serien in die Olympica G3 ein und entwickeln das Konzept Schritt für Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen dabei der neue Camelia-Mitteltöner, der DAD Arrow Point Hochtöner, die überarbeitete Frequenzweiche sowie mehrere konstruktive Lösungen aus den Referenzserien.

HeimkinoWelt kompakt

  • Konsequente Weiterentwicklung der erfolgreichen Olympica-Serie 
  • Neue Camelia-Mitteltöner und DAD Arrow Point Hochtöner 
  • Überarbeitete Frequenzweiche mit Technologien aus höheren Sonus faber Serien 
  • Optimierte Gehäusekonstruktion für reduzierte Resonanzen 
  • Konzipiert für hochwertige Stereo- und Heimkinosysteme

Die Technik hinter der Olympica G3

Die Olympica G3 setzt nicht auf eine einzelne technische Neuerung. Sonus faber hat Chassis, Frequenzweiche, Gehäuse und Resonanzkontrolle als Gesamtkonzept weiterentwickelt. Viele dieser Lösungen basieren auf Erfahrungen aus den höher positionierten Lautsprecherserien der italienischen Manufaktur und wurden an die Olympica G3 angepasst. Besonders deutlich zeigt sich dieser Ansatz bei den Schallwandlern. Hochtöner, Mitteltöner und Tieftöner wurden aufeinander abgestimmt und arbeiten gemeinsam mit der überarbeiteten Frequenzweiche und der Gehäusekonstruktion als ein zusammenhängendes System.

Camelia Midrange – Natürliche Stimmen und feine Klangfarben

Eine der auffälligsten Neuerungen der Olympica G3 ist der Camelia-Treiber, der ursprünglich für die Sonus faber Suprema entwickelt wurde. Seine nicht kreisrunde Membranform orientiert sich an der Geometrie einer Kamelienblüte.

Die ungewöhnliche Form soll typische Resonanzmuster kreisrunder Membranen reduzieren und die gesamte Membranfläche gleichmäßiger für die Schallabstrahlung nutzen. Sonus faber verbindet diese Geometrie mit einer Papiermembran und einem Copper Cap. Je nach Modell arbeitet der Camelia-Treiber als Mittel- oder Mittel-/Tieftöner.

DAD Arrow Point Hochtöner – Kontrolle bis in die höchsten Frequenzen

Den Hochtonbereich übernimmt auch bei der Olympica G3 der DAD Arrow Point Hochtöner. Die Abkürzung DAD steht für Damped Apex Dome und beschreibt eine Konstruktion, bei der die Kalotte im Zentrum mechanisch kontrolliert wird.

Diese Lösung soll verhindern, dass sich die Kalotte bei hohen Frequenzen unkontrolliert verhält. Dadurch arbeitet der Hochtöner gleichmäßiger und bleibt auch im oberen Frequenzbereich präzise. Feine Details, räumliche Informationen und Obertöne lassen sich sauber wiedergeben, ohne dass der Hochton in den Vordergrund rückt.

Innerhalb der Olympica G3 arbeitet der DAD Arrow Point Hochtöner mit dem Camelia-Treiber und der neu abgestimmten Frequenzweiche zusammen.

Tieftöner – Kraft und Präzision im Zusammenspiel

Bei Olympica V, Olympica III und Olympica Center kommen neu entwickelte Tieftöner mit Papiermembranen zum Einsatz. Ihre Abstimmung auf Gehäuse und Frequenzweiche zielt auf eine kontrollierte und dynamische Basswiedergabe. Olympica I und Olympica W sind dagegen als 2-Wege-Systeme ausgeführt. Dort übernimmt jeweils ein 165-mm-Treiber den Mittel- und Tieftonbereich.

Überarbeitete Frequenzweiche

Auch die Frequenzweiche wurde für die Olympica G3 vollständig überarbeitet. Sonus faber setzt auf hochwertige Bauteile und eine neue Abstimmung, um die einzelnen Chassis präzise miteinander zu verbinden. Die Aufgabe der Frequenzweiche besteht darin, den jeweiligen Frequenzbereich exakt auf Hoch-, Mittel- und Tieftöner zu verteilen.

Gehäuse und Resonanzkontrolle

Das charakteristische Gehäuse der Olympica G3 bleibt der asymmetrischen, von einer Laute inspirierten Form treu. Sie gehört seit der ersten Generation zur Serie und trägt dazu bei, interne Resonanzen zu reduzieren. Neu hinzu kommen ein im 45-Grad-Winkel verlegtes Fischgrätfurnier, matt sandgestrahlte Aluminiumdetails und polierte Fasen.

Holzfurnier, massives Aluminium und Leder prägen die Materialauswahl. Bei Olympica III und Olympica V sitzen Hoch- und Mitteltöner zusätzlich in einer separaten geschlossenen Kammer, die mit einer speziell geformten Korkstruktur bedämpft wird. Die Olympica W unterscheidet sich konstruktiv von den übrigen Modellen durch ihr geschlossenes Gehäuse und die Abstimmung auf eine wandnahe Platzierung. Die Lautenform, das 45-Grad-Furnier und die Aluminiumdetails werden von Sonus faber ausdrücklich beschrieben; die Korkkammer ist auf Olympica III und V begrenzt.

Welche Modelle gehören zur Sonus faber Olympica G3 Collection?

Welche Modelle gehören zur Sonus faber Olympica G3 Collection?

Die Olympica G3 Collection umfasst fünf Lautsprecher, die sich zu einem vollständigen Stereo- oder Heimkinosystem kombinieren lassen. Die Serie beginnt mit dem kompakten Regallautsprecher Olympica I und reicht bis zur großen Olympica V als Flaggschiff der Baureihe. Ergänzt wird sie durch den Olympica Center für Mehrkanal-Anwendungen sowie die wandmontierbare Olympica W.

Alle Modelle teilen sich dieselben konstruktiven Grundlagen. Der DAD Arrow Point Hochtöner, die organischen Membranmaterialien, die überarbeitete Frequenzweiche und die charakteristische Gehäuseform finden sich in der gesamten Serie wieder. Größe, Bestückung und Gehäusevolumen unterscheiden sich je nach Einsatzbereich, der grundsätzliche Klangcharakter bleibt jedoch erhalten. Dadurch lässt sich eine Stereoanlage ebenso stimmig zusammenstellen wie ein hochwertiges Heimkino, ohne dass sich die einzelnen Lautsprecher klanglich voneinander absetzen.

Sonus faber Olympica V G3

Highlights

  • Bauart: 3-Wege-Bassreflex-Standlautsprecher mit geschlossener Korkkammer für den Mitteltöner
  • Bestückung:
    • 28-mm-DAD-Arrow-Point-Hochtöner
    • 165-mm-Camelia-Mitteltöner
    • 3 × 165-mm-Tieftöner
  • Frequenzbereich: 37 Hz bis 40 kHz
  • Empfindlichkeit: 90 dB SPL bei 2,83 V/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Verstärkerempfehlung: 50 bis 400 Watt
  • Abmessungen: 1.174 × 424 × 529 mm
  • Gewicht: 44 kg pro Lautsprecher

Die Olympica V ist der größte Lautsprecher der Olympica G3 Collection und richtet sich an Musikliebhaber und Heimkino-Enthusiasten, die auch größere Räume souverän beschallen möchten. Als 3-Wege-Standlautsprecher verfügt sie über den Camelia-Mitteltöner, den DAD Arrow Point Hochtöner sowie drei Tieftöner, die gemeinsam ein tiefreichendes und kontrolliertes Fundament schaffen.

Die Olympica V fühlt sich in größeren Hörräumen besonders wohl. Dort kann sie das Volumen ihres Gehäuses und die zusätzliche Membranfläche vollständig nutzen. Gleichzeitig eignet sie sich als Frontlautsprecher für Heimkinos, in denen Dynamik, Räumlichkeit und Klangfarben gleichermaßen gefragt sind.

Sonus faber Olympica III G3

Highlights

  • Bauart: 3-Wege-Bassreflex-Standlautsprecher mit geschlossener Korkkammer für den Mitteltöner
  • Bestückung:
    • 28-mm-DAD-Arrow-Point-Hochtöner
    • 165-mm-Camelia-Mitteltöner
    • 2 × 165-mm-Tieftöner
  • Frequenzbereich: 42 Hz bis 40 kHz
  • Empfindlichkeit: 90 dB SPL bei 2,83 V/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Verstärkerempfehlung: 50 bis 300 Watt
  • Abmessungen: 1.104 × 376 × 459 mm (inkl. Standfuß)
  • Gewicht: 35 kg pro Lautsprecher

Die Olympica III übernimmt viele Eigenschaften der großen Olympica V, benötigt dafür aber deutlich weniger Platz im Raum. Sie richtet sich an Hörer, die einen vollwertigen Standlautsprecher suchen, ohne gleich in die größte Ausführung der Serie zu wechseln.

Der 3-Wege-Aufbau kombiniert den DAD Arrow Point Hochtöner mit dem Camelia-Mitteltöner und zwei Tieftönern. Dadurch bleibt der ausgewogene Charakter der Olympica G3 erhalten, während sich die Olympica III besonders in mittelgroßen Wohnräumen wohlfühlt. Auch im Heimkino eignet sich dieser Standlautsprecher hervorragend als Frontlautsprecher und verbindet hohe Leistungsreserven mit einer wohnraumfreundlicheren Baugröße als die Olympica V.

Sonus faber Olympica I G3

Highlights

  • Bauart: 2-Wege-Bassreflex-Stativlautsprecher
  • Bestückung:
    • 28-mm-DAD-Arrow-Point-Hochtöner
    • 165-mm-Camelia-Mittel-/Tieftöner mit Copper Cap
  • Frequenzbereich: 57 Hz bis 40 kHz
  • Empfindlichkeit: 87 dB SPL bei 2,83 V/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Verstärkerempfehlung: 30 bis 250 Watt
  • Abmessungen: 370 × 210 × 370 mm
  • Gewicht: 11 kg pro Lautsprecher

Die Olympica I zeigt, dass die Philosophie der Serie nicht an eine bestimmte Gehäusegröße gebunden ist. Als Regallautsprecher übernimmt sie dieselben konstruktiven Grundlagen wie die größeren Modelle und empfiehlt sich überall dort, wo Platz, Raumgröße oder Aufstellung gegen einen Standlautsprecher sprechen.

Der DAD Arrow Point Hochtöner und der Camelia-Mittel-/Tieftöner arbeiten auch hier mit einer sorgfältig abgestimmten Frequenzweiche zusammen. In kleineren bis mittelgroßen Räumen entsteht eine hochwertige Lösung für klassische Stereoanlagen. Gleichzeitig eignet sich die Olympica I hervorragend als Surround- oder Rearlautsprecher und ergänzt größere Heimkinos mit demselben Klangcharakter wie die übrigen Modelle der Serie.

Sonus faber Olympica Center G3

Highlights

  • Bauart: 3-Wege-Bassreflex-Centerlautsprecher mit separater, geschlossener Mitteltönerkammer
  • Bestückung:
    • 18-mm-DAD-Arrow-Point-Hochtöner
    • 101-mm-Camelia-Mitteltöner
    • 2 × 165-mm-Tieftöner
  • Frequenzbereich: 58 Hz bis 40 kHz
  • Empfindlichkeit: 90 dB SPL bei 2,83 V/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Verstärkerempfehlung: 50 bis 300 Watt
  • Abmessungen: 225 × 705 × 420 mm
  • Gewicht: 21 kg

Der Olympica Center wurde speziell für Heimkinos der Olympica G3 Serie entwickelt und übernimmt die präzise Wiedergabe von Dialogen sowie der zentralen Klanganteile eines Films. Seine klangliche Abstimmung orientiert sich an den übrigen Lautsprechern der Serie, sodass Stimmen natürlich wirken und sich harmonisch in das Gesamtklangbild einfügen.

In Kombination mit den Olympica I, III oder V entsteht eine geschlossene Front, die den einheitlichen Klangcharakter der Serie konsequent fortführt.

Sonus faber Olympica W G3

Highlights

  • Bauart: 2-Wege-Wandlautsprecher mit geschlossenem Gehäuse
  • Bestückung:
    • 28-mm-DAD-Arrow-Point-Hochtöner 
    • 165-mm-Camelia-Mittel-/Tieftöner mit Copper Cap
  • Frequenzbereich: 78 Hz bis 40 kHz
  • Empfindlichkeit: 89 dB SPL bei 2,83 V/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Verstärkerempfehlung: 30 bis 200 Watt
  • Abmessungen: 562 × 308 × 215 mm
  • Gewicht: 9 kg pro Lautsprecher

Die Olympica W erweitert die Serie um einen vielseitig einsetzbaren Wandlautsprecher. Sie eignet sich als Surround-, Rear- oder Effektlautsprecher und ebenso für wandnahe Stereo- oder Installationslösungen. Die mitgelieferte Wandhalterung und das geschlossene Gehäuse sind auf die Platzierung nahe an Begrenzungsflächen abgestimmt. Dank ihrer klanglichen Abstimmung fügt sie sich nahtlos in bestehende Olympica G3 Systeme ein und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten bei der Planung anspruchsvoller Heimkinos.

Stereo oder Heimkino – Welche Olympica G3 passt zu Ihrem System?

Die Sonus faber Olympica als auch als G3 Collection lässt sich sowohl als klassische Stereoanlage vollständiges Heimkinosystem aufbauen. Die drei Hauptlautsprecher bilden dabei die Basis, während Olympica G3 Center und Olympica G3 W das System für Mehrkanal-Anwendungen sinnvoll ergänzen.

Empfehlung für Stereo

EinsatzbereichEmpfehlung
Kleine bis mittelgroße RäumeOlympica I
Mittelgroße WohnräumeOlympica III
Große Räume und höchste AnsprücheOlympica V

Empfehlung für Heimkino

PositionEmpfehlung
FrontlautsprecherOlympica I, III oder V (abhängig von Raumgröße und Hörabstand)
CenterOlympica Center
Surround / RearOlympica W oder Olympica I

Fazit: Für wen lohnt sich die Sonus faber Olympica G3?

Fazit: Für wen lohnt sich die Sonus faber Olympica G3?

Die Olympica G3 Collection richtet sich an Musik- und Heimkino-Enthusiasten, die ihre Anlage langfristig planen und Klang, Verarbeitung und Wohnraumintegration gemeinsam betrachten. Die Serie verbindet moderne Lautsprechertechnik mit hochwertigen Materialien und einer Gestaltung, die klar als Sonus faber erkennbar bleibt.

Vom kompakten Stativlautsprecher bis zum großen Standlautsprecher und den passenden Heimkino-Ergänzungen entsteht eine Lautsprecherfamilie für unterschiedliche Räume und Anwendungen. Eine zunächst für Stereo aufgebaute Anlage lässt sich später schrittweise zu einem vollständigen Mehrkanalsystem erweitern.

Die Verbindung aus technischer Weiterentwicklung, eigenständigem Design und konsequenter Systemidee macht die Olympica G3 aus unserer Sicht zu einer besonders schlüssig aufgebauten Lautsprecherfamilie im Premiumsegment.

FAQ

Zur Olympica G3 Collection gehören fünf Modelle: der kompakte Stativlautsprecher Olympica I, die Standlautsprecher Olympica III und Olympica V, der Olympica Center sowie der wandmontierbare Olympica W. Damit lässt sich die Serie sowohl für Stereoanlagen als auch für vollständige Heimkinosysteme einsetzen.

Die Olympica I ist ein kompakter 2-Wege-Lautsprecher für kleinere bis mittelgroße Räume. Die Olympica III arbeitet als 3-Wege-Standlautsprecher mit zwei Tieftönern, während die größere Olympica V drei Tieftöner und mehr Gehäusevolumen mitbringt. Raumgröße, Hörabstand und gewünschte Pegelreserven entscheiden darüber, welches Modell am besten passt.

Ja. Der Olympica Center übernimmt Dialoge und zentrale Klangereignisse, während der Olympica W für Surround-, Rear- oder Effektkanäle eingesetzt werden kann. Auch die Olympica I eignet sich als kompakter Surroundlautsprecher. Die gemeinsame technische und klangliche Grundlage erleichtert den Aufbau eines homogenen Mehrkanalsystems.

Eine Stereoanlage mit Olympica I, III oder V kann grundsätzlich später um den Olympica Center sowie Olympica W oder Olympica I für die Surroundkanäle ergänzt werden. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt vom Raum, der Aufstellung und dem gewünschten Mehrkanal-Layout ab.

Der Camelia-Treiber wurde ursprünglich für das Sonus-faber-Referenzsystem Suprema entwickelt. Seine nicht kreisrunde Papiermembran orientiert sich an der Form einer Kamelienblüte und soll unerwünschte Resonanzen reduzieren. Je nach Modell übernimmt der Treiber den Mittelton oder den kombinierten Mittel-/Tieftonbereich.

Die dritte Generation übernimmt mehrere Entwicklungen aus den höher positionierten Sonus-faber-Lautsprechern. Dazu zählen der Camelia-Treiber, eine weiterentwickelte Frequenzweiche und bei Olympica III und V eine separate, mit Kork bedämpfte Kammer für Hoch- und Mitteltöner. Das Design wurde unter anderem durch ein im 45-Grad-Winkel verlegtes Fischgrätfurnier und neue Aluminiumdetails weitergeführt.

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