Audioquest Earth 1,5m (XLR)

Stereo-Kabel
Stecker XLR
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Earth

Bedenken Sie: Selbst die kleinste Pflanze kann Beton brechen. Man könnte sich fragen, was wohl passieren würde, wäre die Erde frei von menschlichen Einflüssen und sich selbst überlassen – um sich zu regenerieren, zu blühen und zu verwildern. Welche Wunder würden aus dem Erdreich sprießen? Wissenschaftler vermuten, dass es nicht länger als ein Jahrhundert dauern würde, bis die Pflanzen, Kulturpflanzen und Tierrassen, die der Mensch so sorgfältig erschaffen hat, verschwunden wären. In wenigen Tausend Jahren könnte die Erde genauso aussehen wie vor der Ankunft des Menschen: eine Wildnis. Nehmen Sie zum Beispiel New York, für viele die großartigste Stadt der Erde. Ohne menschlichen Einfluss würde der Kreislauf von Tauwetter im Frühling und Frost im Winter innerhalb von zehn Jahren die Betonhaut der Stadt zermürben und anschließend Wasser wieder tief in den fruchtbaren Boden darunter einsickern. Risse würden sich verbreitern, tiefer werden und den Boden freigeben, in dem exotische Pflanzen wie etwa New Yorks fruchtbare Götterbäume wachsen. Innerhalb von nur fünf Jahren würden die Wurzeln der Götterbäume Bürgersteige anheben und die Kanalisation durchdringen, während Wilder Wein und Efeu die Wolkenkratzer schmücken.

Innerhalb von zwei Jahrzehnten würden die Stahlträger, die das Straßensystem über dem ausgedehnten U-Bahn-Netz stützen, nachgeben und die Lexington-Avenue sich in einen großen Fluss verwandeln. Kojoten fänden Schutz im Central Park, ebenso wie Wild, Bären und Wölfe. Große Eichen würden das Land bedecken, Habichte und Falken durch die Lüfte segeln. Wir sollten allerdings eines nicht vergessen: Auch wir sind ein Produkt des fruchtbaren Erdreichs und besitzen ebenso wie die majestätischsten Lebewesen die Fähigkeit, den Boden zu kräftigen, zu verändern und zu kultivieren; die Fähigkeit eine Welt zu erschaffen, in der sich arbeiten und spielen lässt, in der wir Glück teilen und Leben fördern können. Die Erde ist ein großer Vorratsbehälter für Leben, eine Schatzkiste, die schier überquillt vor den Materialien – Felsen, Metall, Ton und weitere Zutaten –, aus denen wir unsere Dörfer und Städte, die bescheidensten Hütten und die großartigsten Bauten errichten: die Hochhäuser, die die höchsten Wolken berühren, Tunnel, die weit auseinanderliegende Länder miteinander verbinden, und Brücken, die die größten Flüsse überqueren. Dass die kleinste Blume über ebenso viel Kraft verfügt wie der höchste Wolkenkratzer, ist kein Versagen der Menschheit – es ist vielmehr ein Zeugnis für eine der großartigsten Fähigkeiten des Menschen: Schönheit zu schaffen, mit der allein die natürliche Pracht der Erde konkurrieren kann.